Spring GDS 25. Jubiläum
Ein Logistikunternehmen, das in 190 Länder versendet, hat etwas gebaut, um an sich selbst zu liefern.
Eine Heatmap ist eine visuelle Schicht über einer Seite, die mit Farbe zeigt, wo Nutzer handeln. Warme Farben markieren hohe Aktivität, kühle Farben niedrige. Click-Maps zeigen, wo Menschen tippen, Scroll-Maps zeigen, wie weit sie nach unten kommen, und Move-Maps verfolgen, wohin der Cursor wandert. Über viele Sitzungen aggregiert, ergibt sich ein schneller Eindruck davon, was Aufmerksamkeit zieht und was ignoriert wird.
Heatmaps beantworten das "Wo" und das "Wie viel", aber nicht das "Warum". Eine Click-Map zeigt vielleicht Menschen, die auf ein Bild hämmern, das kein Link ist. Das signalisiert eine enttäuschte Erwartung, keine erfüllte. Eine Scroll-Map, bei der 80 Prozent der Besucher eine Sektion nie erreichen, ist ein Fakt. Den Grund dahinter muss man trotzdem untersuchen. Ein E-Commerce-Team stellt vielleicht fest, dass Käufer auf ein Produktfoto klicken und einen Zoom erwarten, den es nicht gibt. Es ergänzt ihn und sieht die Frustrationsklicks verschwinden.
Weil sie aggregiert sind, taugen Heatmaps am besten als Ausgangspunkt. Sie zeigen, wo man hinsehen sollte. Kombiniert mit Session-Recordings, Analytics oder Interviews wird aus einem bunten Bild etwas, auf das Sie mit Zuversicht reagieren können.
Wir nutzen Heatmaps als einen Input unter mehreren, nie als das ganze Urteil. Eine Scroll-Map, die zeigt, dass Menschen eine zentrale Sektion verpassen, ist eine Hypothese, und so behandeln wir sie. Der nächste Schritt ist herauszufinden, warum, meist über Usability-Tests oder das Beobachten echter Sitzungen, bevor wir etwas ändern.
Dann schließen wir den Kreis. Wenn eine Heatmap und unsere Behavioral Insights auf dasselbe Problem zeigen, gestalten wir diesen Teil der Seite neu und messen, ob sich das Verhalten wirklich verschiebt. Die Farbe ist, wo das Gespräch beginnt, nicht, wo es endet.
Seiten mit Traffic, aber ohne Wirkung? Sehen wir nach, wohin die Aufmerksamkeit wirklich geht.
Ein Logistikunternehmen, das in 190 Länder versendet, hat etwas gebaut, um an sich selbst zu liefern.
Eine Marke in ein funktionierendes Geschäft verwandeln.
Eine halbe Million Menschen. Eine App. Null Chaos.















